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Sexuell übertragbare Krankheiten können dein HIV-Infektionsrisiko beträchtlich erhöhen. Darüber hinaus sind in Europa STDs wieder mal im Vormarsch. Deshalb ist es besonders wichtig, vorzubeugen bzw. dich regelmäßig untersuchen zu lassen.

Das Kondom schützt leider nicht immer zu 100% vor Geschlechtskrankheiten. Während es beim Bumsen einen relativ zuverlässigen Schutz vor HIV bietet, ist es bei anderen sexuellen Spielarten (blasen, lecken, fingern) keine große Hilfe. Ein wachsames Auge bzw. der regelmäßige STD-Check sind hier daher mindestens ebenso wichtig.

Als queere Person hast du, statistisch gesehen, ein erhöhtes Risiko zur Humanes-Papilloma-Virus-Infektion (HPV) und damit zu HPV-bedingten Krankheiten.  Dies können die häufiger auftretenden Feigwarzen sowie ein, durch HPV ausgelöstes, Analkarzinom sein. Es empfiehlt sich daher, sowohl Impfungen gegen Hepatitis A und B, als auch – falls möglich – die HPV-Impfung in Anspruch zu nehmen.

Bevor ihr intim werdet, schau dir – wenn möglich – den Schwanz und/oder After deines Partners genauer an. Bemerkst du kleine Hautläsionen, Pickel, Warzen usw…, kann es sich um Hinweise auf eine bestehende Geschlechtskrankheit handeln. Wenn du an dir selbst befallene Stellen entdeckst, wende dich umgehend an einen Facharzt/eine Fachärztin. Auf Sex solltest du vorübergehend verzichten, zumindest solange bis dein Arzt/deine Ärztin wieder grünes Licht dafür gibt. Wenn du einen Partner/eine Partnerin hast, sollte er/sie sich unbedingt mitbehandeln lassen, da sonst die Gefahr besteht sich erneut zu infizieren. Wir empfehlen, einen routinemäßigen Check auf HIV und Syphilis mindestens 1x im Jahr durchführen zu lassen.

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