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Gleich vorweg, da oft verwechselt: HIV ist nicht gleich AIDS!

Was ist HIV? HIV (Human Immunodeficiency Virus oder Humanes Immunschwäche Virus) ist ein Virus, das beim Menschen eine Schwächung des Immunsystems auslösen kann, aber nicht unbedingt sofort Beschwerden oder Erkrankungen mit sich bringt. Wird HIV im Körper nachgewiesen, wird dies verkürzt als HIV-positiv bezeichnet. Die gute Nachricht: Dank medizinischer Therapien ist heutzutage eine durchschnittliche Lebenserwartung mit einer HIV-Infektion möglich.

Ansteckungsgefahr? Übertragen wird HIV durch Körperflüssigkeiten (Blut, Sperma, Vaginalsekret, Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit und Muttermilch). Eintreten kann das Virus über Schleimhäute (wie Darmschleimhaut, Vaginalschleimhaut, Schleimhäute des Penis sowie von Augen, Nase und Mund), durch Injektionen, blutende Wunden und vorgeschädigte Hautflächen.

Was ist AIDS? Eine HIV-positive Person als AIDS-krank zu bezeichnen, ist schlichtweg falsch! Von AIDS (Acquired Immune Deficiency Syndrome) spricht man, wenn das Virus das Immunsystem soweit geschwächt hat, dass der Körper Infektionen nur mehr eingeschränkt selbst bekämpfen kann. Infolgedessen können Krankheiten oder Tumore auftreten. Heute gibt es zwar gut verträgliche Therapien gegen HIV, trotzdem ist AIDS nicht heilbar. Deshalb gilt: Je früher die HIV-Infektion erkannt und therapiert wird, desto erfolgreicher ist die Behandlung.

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